Home   Datenschutz   Impressum   Kontakt

    Projektor   Leinwand   DVD   Lexikon   Sonstiges   News  
 Übersicht >>   Was ist DVD

 Was ist DVD
 Welcher Player
 Player Technik

DVD



Anschlüsse
  Speicher
Warum DVD   
Codefree 
Macrovision
Geschichte 
Bildformat  
Aufbau    
Zukunft  
CD/DVD     
Wie sollte der DVD Player am besten angeschlossen sein?
Zum Fernseher ist der Scart Anschluss optimal, vorausgesetzt es wird ein RGB Signal übertragen.
Leider können nicht viele Projektoren mit einem Scart-Anschluss dienen, bei einem progressive DVD Player empfiehlt es sich natürlich den VGA oder YUV Ausgang zu wählen, wobei VGA die bessere Verbindung wäre. Bei allen normalen Interlace Playern ist der S-Video Anschluss angebracht. Der auch sehr oft beim Receiver noch einen Platz findet. Der Cinch Abschluss sollte wenn es geht vermieden werden, weil ein sehr hoher Bildverlust auftritt.
Wenn der Player einen Decoder besitzt kann ein 5.1 Signal mit Hilfe von Cinch-Kabeln direkt in den Receiver eingespeist werden. Ein externer Decoder (Receiver) kann entweder über das Coaxial-Kabel oder über ein optisches Kabel angesteuert werden. Das optische Kabel hat den Nachteil das die elektrischen Impulse erst in optische Impulse umgewandelt werden müssen und nachher von Receiver wieder zurück gewandelt werden,
dabei geht Qualität verloren. Andererseits ist die Koaxial-Verbindung anfälliger für elektrische Störeinflüsse.
Sollte hinter dem DVD Player und Receiver schon ein dicker Kabelbaum hängen empfiehlt es sich den optischen Lichtleiter zu verwenden .

Speicher
Die ersten DVDs besaßen nur 1 Seite, 1 Layer (schicht) und 4,7 GB mit Zusatzmaterial ist das etwas wenig. Deshalb hat man eine zweiseitig bespielbare DVD auf den Markt gebracht die auch Flipper genannt werden. Die DVD 10 kann mit 9,4 GB dienen.
Diese Methode ist nicht sehr praktisch da mitten im Film die DVD gewendet werden muss.
Die meisten DVDs besitzen 1 Seite mit 2 Layern und 8,54 GB (Bild rechts). Zwei Layer heißt das der Laser nachdem er einmal von innen nach außen alles abgespielt hat, in die zweite innere Schicht (Layer) der DVD Fokussiert und dann wieder nach innen abspielt. Dadurch Entfeld zwar das lässtige wenden, aber es ruckelt wenn der Laser in den zweiten Layer Fokussiert.
Für 6 Stunden Filme ist aber selbst die 9 DVD nicht bewaffnet, dann kommt die DVD-18 zum Einsatz.
Die mit 2 Layern auf beiden Seiten und 17,08 GB zurzeit das größte Speichermedium auf DVD ist. Natürlich heißt zwei Seiten dann auch wieder mitten im Film wenden.

Wo liegt der unterschied zwischen VHS und DVD?
Der große Vorteil liegt in der digitalen Aufnahme von Bild und Ton, so kann die DVD mit 500 TV Linien eine bessere Auflösung erzielen als VHS mit 240 Linien. Der Ton kann in bis zu 8 Kanäle aufgeteilt werden, was nicht einmal Dolby Digital EX (6.1) ausnutzt.

  • Des Weiteren kann mit Hilfe eines Menüs auf jede Steller der DVD zugegriffen werden. Damit sind Kapitel, Zusatz wie z.B. Trailer, Programme mit wählbarem Handlungsablauf und 9 verschieden anwählbare Kamera-Perspektiven möglich.
  • Wenn ein Player zwei Laser Einheiten besitzt, also für CD und DVD können CD, CD-R und auch CD-RW abgespielt werden. Nur ein Laser hat Schwierigkeiten beim lesen von CDs und vor allen bei CD-R und CD-RW, weil CD und DVD verschiedene Wellenlängen haben.
  • DVD Audio ist leider erst bei den neueren High End Modellen Möglich, damit soll die DVD auch die Audio CD mit einen besseren 5.1 Tonqualität ersetzen. Da die Auswahl an Audio DVDs noch sehr beschenkt ist, und die Scheiben noch einen stolzen Preis von etwa 50 DM besitzen, sollte der Zusatz gut durchdacht sein. Player sind ab ca. 1800 DM erhältlich.

Der Regionalcode:
Region 0 : Alle Region 1 : Nordamerika
Region 2 : Europa, Japan, Nordafrika, Südafrika, Mittlerer Osten
Region 3 : Südostasien (u.a. Südkorea, Indonesien, Hongkong)
Region 4 : Australien, Mittel- und Südamerika
Region 5 : Afrika, Russland, Indien, Nepal, Nordkorea u.a.
Region 6 : China, Tibet

Die Codes sind in einzelnen Regionen unterteilt, weil Filme in anderen Regionen früher oder später in die Kinos und dann auch auf DVD kommen. DVDs z.B. aus der Region 1 können von DVD Playern aus unserer Region 2 nicht gelesen werden.
Ausnahme ist Region 0 welche auf allen Playern gelesen werden kann (selten). Es gibt aber die Möglichkeit DVD Player Codefree zu schalten, damit sie alle Regionen erkennen können.
Das sehen die Filmemacher natürlich nicht gerne und bei solch einer Modifikation erlicht auch die Hersteller Garantie. Bei wenigen Player muss in der Fernbedienung nur eine Tasten - Kombination eingegeben werden. Bei den meisten Player muss ein zusätzliches Bauteil eingelötet werden. DVD Rom Player benötigen nur die richtige Software.
Leider sind die anderen Regionen wo die DVDs etwas früher erscheinen (meistens Region 1) nur in der Landessprache. Früher war Region 1 auch deshalb so beliebt weil die Bildqualität besser war, das hat sich aber Mitlehrweile geändert. Aber auch heute finden man noch Filme wo Dolby Digital nur in Englisch verfügbar ist.
Die hier aufgelisteten Händler geben sogar bei Codefree DVD Playern noch eine Händler Garantie.
Karsten Becker http://www.dvdplayer.de
ChipTech http://www.chiptech.de/dvd/
Benedikt Dohmen http://www.codefree-dvd.de

Macrovision Free:
Der Kopierschutz Macrovision kann auch freigeschaltet werden. Dadurch soll eine bessere Bildqualität erzielt werden "was ich nicht beurteilen kann" und Kopieren ist dann möglich. Ist nur die Frage wohin kopieren?
Auf VHS? Dann besteht nur noch eine VHS Qualität des Filmes. CD-R wäre eine Möglichkeit aber wenn die Bild- und Tonqualität völlig erhalten bleiben soll werden über 10 CD-R für einen Film benötigt. Komprimieren auf eine CD mit Hilfe von MPEG 4 (2) würde eine Qualität unter VHS erzielen. Die einzigen vernünftigsten Möglichkeiten die digitale Bildqualität zu erhalten wäre D VHS (was auch nicht die DVD Qualität voll wiedergeben kann) oder die Settopboxen wo aber maximal nur 10 Filme drauf Platz haben.
Die Investition für solch einen Eingriff sollte man sich schon stark überlegen, ob es sich überhaupt lohnt.

Geschichte der DVD
Der wachsende Speichebedarf der Computerindustrie und der Wunsch Kinofeeling ins Wohnzimmer zu bringen brachte Namhafte Hersteller wie Matsushita, Toshiba, Philips und Sanyo dazu ein neues Medium auf den Markt zu bringen. Im August 1994 gründeten 7 der führenden Studios von Hollywood ein Beratungskomitee die folgende Wünsche Festlegten:

  • Die Mindestkapazität für die Datenaufzeichnung muss 135 Minuten pro Seite betragen.
  • Die Bildqualität muss besser sein als bei der LD, sofern man MPEG verwendet.
  • Ein digitaler Surround Klang wird verlangt
  • Es müssen Spuren für 3-5 Sprachen vorgesehen sein.
  • Das Medium muss dieselbe Größe wie die CD (12 cm) haben.

Am 12 Dezember 1995 hat man unter dieser Berücksichtigung eine Übereinkunft getroffen. Die Digital Versatile (deutsch: vielseitig) Disc war geboren. Zur gleichen Zeit gründeten die 10 maßgeblichen Entwickler des neuen Standards ein Forum, den sich heute 200 Firmen angeschlossen haben. Nach diese Entwicklung kam September 1996 die DVD-Rom auf den Markt, kein Jahr später kamen DVD-R und DVD RAM dazu. Erst Anfang 2000 wurde die DVD Audio vorgestellt.

Bildformat:
Spielfilme die auf der DVD basierend auf ihrer vollen Kinoleinwandbreite im ca. 16:9 - Seitenverhältnis und mit Hilfe seitlicher Stauchung gespeichert werden (anamorphotische Abtastung), lassen sich auf einem 16:9 Projektor mit höchster Auflösung wiedergeben. Hierdurch können Sie außerdem sicher sein, dass keine Bildinformationen verloren gehen. Bei 4/3 Projektoren schaltet der Projektor die oberen und unteren Spiegel (TFT Panels) einfach aus, sofern eine automatische 16/9 Erkennung vorhanden ist, ansonsten empfiehlt es ich den DVD Player auf Letterbox zu stellen. Pan & Scan ist nicht gerade der Hit, weil die linke- und rechte Hälfte des Filmes einfach weg geschnitten wird. Bei Röhrenprojektoren sollte der Player auf Vollbild gestellt werden, damit der Röhrenprojektor das entzerrte Bild wieder stauchen kann. Somit kann die Helligkeit und die Auflösung drastisch erhöht werden.
1:2,35 1:1,85 (16/9) 4/3

Aufbau der DVD
Die DVD wird wie die CD spiralförmig beschrieben. Der Abstand der Tracks beträgt bei der DVD 0,74 µm bei der CD 1,6 µm. Die Daten Informationen sind mit Pits und Lands ausgezeichnet. Die minimale Pitlänge beträgt bei DVD 0,4 µm und bei der CD 0.83 µm.
Bei den Lands wird das Laserlicht, welches vom Lesegerät auf die DVD geworfen wird reflektiert und von den Dioden im Auslesegerät registriert. Fällt das Laserlicht auf die Pits, so wird das Licht gestreut und teilweise ausgelöscht. Lands und Pits stellen den logischen Wert 0 dar. Als logischer Wert 1 ist der Übergang Pit/Land bzw. Land/Pit zu sehen. Es ist also nicht möglich, den Wert 1 mehrfach hintereinander darzustellen. Um ein Byte mit Pits und Lands darzustellen, wird es mittels EFMPlus Verfahren in eine Darstellung umcodiert, in der keine Einsen hintereinander vorkommen. Die entstandene Bitkette besteht aus so genannten Channel-Bits.

Zukunft der DVD?
Die DVD konnte sich schnell auf den Markt verbreiten. Die Bild- und Tonqualität der VHS Kassette reichte einfach nicht mehr aus. Trotzdem ist die DVD noch nicht das Ende, HDTV wird fürs Heimkino gewünscht, und damit kann die Speicherkapatizät der DVD noch nicht dienen. Sony und Panasonic entwickelt den blauen Laser der mit blauen violetten Wellenlängen arbeitet. Damit soll es möglich werden noch kleinere Tracks lesen zu können, somit passen bis zu 22,5 GB auf eine Sony DVR blue und 50 GB auf eine Panasonic DVD. "Damit wären vier Stunden in HDTV Bildqualität gesichert". Das Panasonic über das doppelte an Speicherplatz bieten kann liegt daran das sie die Dual Layer Technologie anwenden. In der Wellenlänge ( 410 Panasonic 405 Sony) unterscheiden sie sich kaum.
Die FMD (Fluorescent Multilayer Disc) bietest mit Hilfe von 20 Layern 100 GB Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der Dual Layer Technologie wie sie bei heutigen DVDs zum Einsatz kommt. Nur das beim auftreten des Laserstrahls durch fluoreestierendem Material inkohärentes Licht abstrahlen, und nicht das empfindliche kohärent wie bei der DVD. Das inkohärente Licht kann viele Teil Transparente Schichten (Layer)durchdringen die vom Lese Laser gefiltert werden, so das nur die Information tragende Signale durchkommen.

CD und DVD im Vergleich

Parameter DVD CD
Durchmesser 120 mm 120 mm
Dicke 1,2 mm 1,2 mm
Struktur Zwei miteiander verklebten 0,6 mmTrägerscheiben Eine Trägerscheibe 1,2 mm
Spurabstand 0,74 Mikrometer 1,6 Mikrometer
Kleinste Pitlänge 0,4 Mikrometer 0,83 Mikrometer
Rotationsgeschwindigkeit minimal 10,5 Hz 3,5 Hz
Laser Wellenlänge 650 und 635 Nanometer (rot) 780 Nanometer (infrarod
Datenschichten 1 oder 2 Layer 1 Layer
Speicherkapazität 1 Layer 4,7 GB
2 Layer 8,5 GB
650 bis 750 MB
Videokompression MPEG 2 MPEG 1
Untertitel 32 Sprachen möglich Nur Titel
Audio 8 Kanäle stehen zur verfügung 2 Kanäle stehen zur verfügung
Video 9 verschiedene Kammera Perspektiven können gewählt werden -