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LCoS Panel



LCoS Panel Das Licht dringt durch die Glasschicht und trifft auf die Liquid Kristalle diese modulieren die Intensität des Lichtest in dem sie die Polarisation ändern. Die Hochreflektierenden Aluspiegel werfen das Licht durch das DBS
und der Linse auf die Leinwand. Der große Vorteil beim LCoS Chip gegenüber dem LCD Panel liegt darin das die komplette Rückseite des Panels mit einem Silizium Chip ausgestattet werden kann. Dieser enthält die gesamte Steuerelektronik mitsamt Bildspeicher.
Die beiden unteren Bilder zeigen das DBS. Die roten Linien sind das Licht die schwarzen Pfeile deren Polarisation. Wenn am Panel (ein einzelner Pixel) wie im linken Bild keine Stromspannung vorhanden ist, können die Liquid Kristalle das Licht polarisieren und somit das DBS durchqueren. Liegt aber wie im rechten Bild Spannung beim Panel (einem einzelnen Pixel) an können die Liquid Kristalle das Licht nicht polarisieren und werden vom DBS nicht zur Leinwand sondern zurück geschickt. Das DBS hat somit eigentlich die gleiche Aufgabe wie ein dichroitischer Spiegel, nur das es beim DBS ja irgendwie möglich sein muss alle Farben durchzulassen, deshalb löst man es mit der Polarisation des Lichtes.
(Bild rechts) Ein LCoS Panel unterm Mikroskop. Die einzelnen Hochreflektierenden Aluspiegel sind 14 mal 14 Mikrometer groß der Nachbar liegt etwa 1 Mikrometer entfernt. Beim LCoS OptiScape sind sie sogar nur 11 Mikrometer groß.
LCoS ist nicht ein patentiertes Produkt einer Firma, wie es bei DLP von Texas Instruments bekannt ist. Somit haben schon mehrere Hersteller solch ein Chip entwickelt, die das LCoS Panel zusammen mit dem Ansteuerungs-Display vermarkten. Dadurch wird den Projektoren Herstellern eine Menge Arbeit schon abgenommen. Ähnlich ist es auch bei Texas Instruments. Natürlich funktionieren fast alle Displays von den verschiedenen Herstellern etwas anders, aber das Grundprinzip ist gleich, egal ob man der Technik jetzt den Namen LCoS gibt oder auch anders.

JVC nennt dieses Prinzip D-ILA wobei der größte Unterschied in der Dicke der Liquid-Kristall-Schicht liegt. Mit ihren QXGA Chip lassen sie die Konkurrenz links liegen. Da D-ILA Projektoren schon sehr verbreitet sind, haben wir dem ein eigenes Kapitel zugewand.
D-ILA

Die Firma Colorado Microdisplay nennt ihre Technologie DNLCoS (Dynamic Nematic Liquid Cristal On Silizium) Dabei handelt es sich um ein S-VGA Display mit einen Durchmesser von 12 mm und 24 Bit Farbauflösung. Dieser soll aber nicht in Projektoren eingesetzt werden
Comicro

Der Hersteller Three-Five Systems bietet mehrere LCoS Panel von SVGA bis SXGA an. Das SVGA Panel hat eine Bilddiagonale von 12 mm, das SXGA von 20 mm. Alle haben einen Kontrastwert von 200:1 und können 16,7 Millionen Farben darstellen.
Three-Five Systemsoptiscape

Firma Siliscape hat mit Kooperation von Three-Five Systems das OptiScape 3430 und 2420 (Bild rechts) entwickelt. Mit Hilfe der patentierten Anordnung von Vergrößerungslinsen, Planspiegel und Hohlspiegel ist ein Durchmesser von nur 10 mm möglich. Die einzelnen Pixel sind nur 11 Mikrometer groß. Auch diese Technik ist weniger für Projektoren bestimmt.
Inviso

Die Firma Micro Displays Corp. hat verschiedene LCoS Displays entwickelt.
1344 x 1088 Full Array Ø24.1 mm
1280 × 1024 SXGA Ø22.9 mm
1280 × 720 720p Ø20.4 mm
1024 × 768 XGA Ø17.9 mm
Alle haben eine 24 Bit Farbauflösung und laut Hersteller 1:1200 Kontrast aber beim Kontrast wird ja auch mal gerne etwas geflunkert.
Microdisplay

Spatialight hat zwei Chips entwickelt 1280 SCD/SCDTV (1280SC1024 and 1280SC768) und das 1280 BC mit einer SXGA Auflösung und sehr hohen Kontrast.
Spatialight

Aurora Systems bietet mehrere Displays von XGA bis SXGA an. Das Licht beleuchtet das Panel nicht im 90 Grad Winkel sondern leicht schräg (Off-axis-approach)
Aurora Systems

Displaytech wendet eine ganz andere Methode bei LCoS Panels an. Die Ferroelektrischen Flüssigkristalle kennen nur an und aus. Somit muss wie bei DLP Projektoren eine Zeithafte Helligkeitsabstufung vorgenommen werden.
Displaytech